Über mich
Hintergrund
In den letzten Jahren ist in mir ein Projekt gewachsen, das ich nun sichtbar machen möchte: KEIN neues Glaubenssystem, KEINE Abrechnung mit Kirche. Und auch kein fertiges Konzept.
Es ist ein Weg der Annäherung an Jesus - nicht als dogmatische Christus-Figur, sondern als jüdischen Menschen, spirituellen Lehrer und Vertrauten Gottes.
Dieser Weg speist sich aus vielen Jahren Erfahrung: aus fast 45 Jahren ärztlicher Tätigkeit, aus inzwischen über 10 Jahren Leichenschau, aus unzähligen Begenungen mit Krankheit, Sterben, Angst, Hoffmnung und Abschied.
Hinzu kommen der kirchliche Fernunterricht, Jahre in Seelsorge und Geistlicher Begleitung, das Leben und Reisen in unterschiedlichen Kulturen, Klöstern und spirituellen Kontexten. All das hat meinen Glauben nicht vereinheitlicht - sondern vertieft, geweitet, manchmal auch verunsichert.
Der jesuanische Weg nimmt ernst, was wir heute wissen. Naturwissenschaftliche Erkenntnis, medizinische Erfahrung, psyochologische Einsichten. Nicht als Gegenpol zur Spiritualität, sondern als ihr Gesprächspartner. Staunen, Offenheit und Wahrhaftigkeit gehören für mich zu beiden Welten.
Mich interessiert, wie Jesus lebte, betete, vertraute. Wie er mit Menschen umging. Wie er Freiheit eröffnete - jenseits von Macht, Moralismus und religiöser Absicherung.
Der jesuanische Weg verbindet biblische Texte, jüdische Perspektiven, spirituelle Praxis, persönliche erfahrung und heutiges Leben.
Es ist sowohl ein Projekt wie auch ein stiller Ort: zum lesen, NAchdenken, Beten, Mitschwingen.



