Evangelische Messe EMB - Thomaskirche Leipzig, 10.6.2026
Diese Predigt erschließt den Aaronitischen Segen aus seinen jüdischen Wurzeln. Sie zeigt, dass Segen nicht in erster Linie eine menschliche Handlung oder ein frommer Wunsch ist, sondern Gottes eigenes Handeln an den Menschen. Der Priester spricht die Worte, doch Gott selbst segnet. Dabei wird Segen als Ausdruck von Gottes bleibender Zuwendung verstanden: nicht als Schutz vor allem Leid, sondern als Verheißung, dass niemand aus Gottes Gegenwart herausfällt. Gerade in Krankheit, Verlust, Schuld und Unsicherheit bleibt der Bund Gottes bestehen. So wird der Aaronitische Segen zur Zusage, dass Gottes Angesicht über uns leuchtet und sein Schalom unser Leben trägt – in guten wie in schweren Zeiten.
01
Gottesdienst Klosterkirche Lehnin 17.5.2026
Diese Predigt entfaltet die Verheißung des neuen Bundes bei Jeremia als eine befreiende Botschaft der Nähe Gottes. Im Gegensatz zu einem Verständnis von Religion als Pflicht, Leistung oder äußerem Regelwerk beschreibt der neue Bund Gottes Wirken im Herzen des Menschen. Gott begegnet uns nicht zuerst als Richter oder Kontrolleur, sondern als liebende Gegenwart, die Beziehung schenkt, Vergebung ermöglicht und den Menschen von innen her verwandelt. Wie ein verstimmtes Instrument behutsam neu gestimmt wird, so richtet Gott den Menschen auf seinen ursprünglichen Klang aus. Glaube wird dadurch weniger zu einer Frage religiöser Leistung als zu einer Erfahrung von Vertrauen, Nähe und Getragensein. Der neue Bund ist die Zusage, dass Gott uns schon angenommen hat und in uns wirkt – nicht durch Angst und Druck, sondern durch Liebe, Gnade und die stille Melodie seiner Gegenwart.
02
Gottesdienst Himmelfahrt Klosterkirche Lehnin 14.5.26
Diese Predigt versteht die von Jesus erbetene Einheit nicht als menschliche Leistung, sondern als göttliches Geschenk. Ausgehend vom Gebet Jesu in Johannes 17 wird Einheit als lebendige Verbundenheit beschrieben – nicht als Gleichförmigkeit, sondern als Beziehung. Anhand der Bilder von Atem, Resonanz und Gespräch wird deutlich, dass alles Leben auf Verbindung beruht: Menschen sind miteinander, mit der Schöpfung und mit Gott verbunden. Wie Stimmen in einem Chor oder im gregorianischen Psalmengesang gemeinsam schwingen, ohne ihre Eigenart zu verlieren, so entsteht christliche Einheit aus dem Hören, dem Mitschwingen und dem Offenbleiben füreinander. Gott selbst ist dabei der tragende Grundton, der die Verbindung erhält. Die Predigt lädt dazu ein, Einheit nicht erzwingen zu wollen, sondern sich der Gegenwart Gottes zu öffnen, die in uns wirkt und Gemeinschaft wachsen lässt – als Geschenk der Liebe und des Vertrauens.
03
Evangelische Messe EMB - Thomaskirche Leipzig, 10.6.2026
Diese Predigt erschließt den Aaronitischen Segen aus seinen jüdischen Wurzeln. Sie zeigt, dass Segen nicht in erster Linie eine menschliche Handlung oder ein frommer Wunsch ist, sondern Gottes eigenes Handeln an den Menschen. Der Priester spricht die Worte, doch Gott selbst segnet. Dabei wird Segen als Ausdruck von Gottes bleibender Zuwendung verstanden: nicht als Schutz vor allem Leid, sondern als Verheißung, dass niemand aus Gottes Gegenwart herausfällt. Gerade in Krankheit, Verlust, Schuld und Unsicherheit bleibt der Bund Gottes bestehen. So wird der Aaronitische Segen zur Zusage, dass Gottes Angesicht über uns leuchtet und sein Schalom unser Leben trägt – in guten wie in schweren Zeiten.
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Gottesdienst Klosterkirche Lehnin 17.5.2026
Diese Predigt entfaltet die Verheißung des neuen Bundes bei Jeremia als eine befreiende Botschaft der Nähe Gottes. Im Gegensatz zu einem Verständnis von Religion als Pflicht, Leistung oder äußerem Regelwerk beschreibt der neue Bund Gottes Wirken im Herzen des Menschen. Gott begegnet uns nicht zuerst als Richter oder Kontrolleur, sondern als liebende Gegenwart, die Beziehung schenkt, Vergebung ermöglicht und den Menschen von innen her verwandelt. Wie ein verstimmtes Instrument behutsam neu gestimmt wird, so richtet Gott den Menschen auf seinen ursprünglichen Klang aus. Glaube wird dadurch weniger zu einer Frage religiöser Leistung als zu einer Erfahrung von Vertrauen, Nähe und Getragensein. Der neue Bund ist die Zusage, dass Gott uns schon angenommen hat und in uns wirkt – nicht durch Angst und Druck, sondern durch Liebe, Gnade und die stille Melodie seiner Gegenwart.
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Gottesdienst Himmelfahrt Klosterkirche Lehnin 14.5.26
Diese Predigt versteht die von Jesus erbetene Einheit nicht als menschliche Leistung, sondern als göttliches Geschenk. Ausgehend vom Gebet Jesu in Johannes 17 wird Einheit als lebendige Verbundenheit beschrieben – nicht als Gleichförmigkeit, sondern als Beziehung. Anhand der Bilder von Atem, Resonanz und Gespräch wird deutlich, dass alles Leben auf Verbindung beruht: Menschen sind miteinander, mit der Schöpfung und mit Gott verbunden. Wie Stimmen in einem Chor oder im gregorianischen Psalmengesang gemeinsam schwingen, ohne ihre Eigenart zu verlieren, so entsteht christliche Einheit aus dem Hören, dem Mitschwingen und dem Offenbleiben füreinander. Gott selbst ist dabei der tragende Grundton, der die Verbindung erhält. Die Predigt lädt dazu ein, Einheit nicht erzwingen zu wollen, sondern sich der Gegenwart Gottes zu öffnen, die in uns wirkt und Gemeinschaft wachsen lässt – als Geschenk der Liebe und des Vertrauens.
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